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Zu Gast in Kassel: Nicht nur
Altkanzler Gerhard Schröder
war diese Woche dort, sondern
auch der Sprecherrat der Interessengemeinschaft
German Road Races.
Am Mittwoch-Abend sprach Gerhard
Schröder vor einem bunt
gemischten Auditorium bei E.ON
Mitte über Globalisierung,
Chancen und Perspektiven. Besser
hätte die Brücke zwischen
Sport und Politik nicht sein
können. Denn vom Mittag
bis kurz vor Schröders
Auftritt traf sich der Sprecherrat
der German Road Races in den
Räumlichkeiten des Kasseler
Marathon-Titelsponsors, um ebenjene
Themen aus anderer Sicht zu
diskutieren: Globalisierung
(die Mitglieder der GRR werden
immer mehr, stimmen die Kriterien
der Mitgliedschaft noch, müssen
neue her?), Chancen (was kann
man aus dem schlechten Abschneiden
der deutschen Läuferinnen
und Läufer bei der Weltmeisterschaft
schnell lernen?) und Perspektiven
(wohin will die GRR in den nächsten
Jahren bis 2020?).
Die GRR-Vorstandsmitglieder
Horst Milde (Berlin), Derk Kogelheide
(Berlin), Wilfried Raatz (Darmstadt)
und Bernd Düngen (Duisburg)
sowie Michael Brinkmann (Münster),
Christoph Kopp (Frankfurt) und
E.ON Mitte Kassel Marathon-Veranstalter
und Gastgeber Winfried Aufenanger
diskutierten über fünf
Stunden die Entwicklung im Marathon,
Cross- und Straßenlauf.
Dabei wurden viele Ideen ausgetauscht,
von denen ein Teil schnell umgesetzt
werden und den anderen GRR-Mitgliedern
bis zur Jahrestagung in Antalya
im November präsentiert
werden soll.
Der Kontakt untereinander und
daraus entstehende mögliche
Kooperationen sollen intensiviert
werden, die German Road Races-Veranstalter
noch mehr für die Mitarbeit
in der Interessenvereinigung
sensibilisiert werden.
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