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Monatelang hat er sich vorbereitet,
jetzt feierte er beim Commerzbank
Frankfurt Marathon sein Debüt
auf der Königdistanz: Jörn
Harland (PSV Grün-Weiß
Kassel).
Er war hart, der erste Auftritt
über die 42,195 km beim
schnellen Frankfurter Marathon,
bei dem die ersten sechs Läufer
unter 2:10 blieben und der beim
Sieg von Gilbert Kirwa (Kenia,
2:06:14 Std.) seine ambitionierte
Position in Deutschland und
international (als Event innerhalb
der Gold Road Race) nachhaltig
unterstrich. Jörn Harland
kämpfte sich bis ins Ziel,
auch wenn seine Zeit von 2:50:30
nicht das war, was er sich vorgenommen
hatte. Damit kam der 28-Jährige
als Gesamt-199. ins Ziel, bei
der innerhalb des Frankfurt-Marathons
ausgetragenen Hessenmeisterschaft
wurde er 28. Harland lief lange
in der Gruppe der besten Frauen
und Tempomacher Martin Beckmann
mit, bis er ab Kilometer 28
mit den ersten Problemen zu
kämpfen hatte, die sich
bis ins Ziel durchzogen. Erfahrungen,
die viele Läufer bei ihrem
Marathon- Debüt machen
und die auch den Verwaltungsleiter
der Volkshochschule Main-Taunus-
Kreis trafen. Aber im Gegensatz
zu ein paar anderen Rennen in
dieser Saison lief der Deutshe
Halbmarathon- Mannschafts-Meister
durch. Sicher die wichtigste
Erkenntnis aus dem Frankfurter
Lauf. "Jetzt will ich weiter
machen und an mir arbeiten",
blickte Harland schon nach vorn
- auch wenn er sich mehr erhofft
hatte.
Den Hessenmeister-Titel sicherte
sich einmal mehr Hakim Ouahioune
(SF Blau-Gelb Marburg, 2:30:11).
Bester Meisterschafts-Nordhesse
war Oliver Holetz (TSV Obervorschütz)
als 15. (Gesamt 125., 2:43:32).
Kurz hinter Jörn Harland
kam PSV-Rückkehrer Mathias
"Matze" Rüdiger
in 2:52:56 an (HM 36., Geamt
235.).
Einen Hessen-Titel holten die
Grün-Weißen überrraschend
auch: Gabi Schröder gewann
in 3:48:32 die Altersklasse
W 55. Sie trainiert seit einiger
Zeit im Marathon- Stützpunkt
Kassel (der mit 40 Personen
vor Ort war) bei Friedrich Iffert
und hat seitdem einen großen
Leistungs- Sprung gemacht.
Weitere PSV-Meisterschafts-
Platzierungen: Bernd Wolff (86.
/ 17. M 35, 3:12:13), Dr. Thomas
Reidick (fungierte als Brems-
und Zugläufer, 87./ 20.
M45, 3:12:54), Berhard Nehrdich
(29. AK 45 /118., 3:25:12),
Winfried Pietzko (16. M 45,
120., 3:26:30), Daniel Ghebreselasie
(33. M 45, 131, 3:29:54), Thomas
Lang (40. M 45, 182., 3:59:07),
Friedrich Iffert (4. M 65, 194.,
4:09:45), Martha Rosenhahn (14.
M 40, 54, 4:11:44).
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