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26.10.2009 | 19.20 Uhr

Harland schaut weiter nach vorn
Marathon-Debüt in Frankfurt: Hauptsache angekommen

Monatelang hat er sich vorbereitet, jetzt feierte er beim Commerzbank Frankfurt Marathon sein Debüt auf der Königdistanz: Jörn Harland (PSV Grün-Weiß Kassel).

Er war hart, der erste Auftritt über die 42,195 km beim schnellen Frankfurter Marathon, bei dem die ersten sechs Läufer unter 2:10 blieben und der beim Sieg von Gilbert Kirwa (Kenia, 2:06:14 Std.) seine ambitionierte Position in Deutschland und international (als Event innerhalb der Gold Road Race) nachhaltig unterstrich. Jörn Harland kämpfte sich bis ins Ziel, auch wenn seine Zeit von 2:50:30 nicht das war, was er sich vorgenommen hatte. Damit kam der 28-Jährige als Gesamt-199. ins Ziel, bei der innerhalb des Frankfurt-Marathons ausgetragenen Hessenmeisterschaft wurde er 28. Harland lief lange in der Gruppe der besten Frauen und Tempomacher Martin Beckmann mit, bis er ab Kilometer 28 mit den ersten Problemen zu kämpfen hatte, die sich bis ins Ziel durchzogen. Erfahrungen, die viele Läufer bei ihrem Marathon- Debüt machen und die auch den Verwaltungsleiter der Volkshochschule Main-Taunus- Kreis trafen. Aber im Gegensatz zu ein paar anderen Rennen in dieser Saison lief der Deutshe Halbmarathon- Mannschafts-Meister durch. Sicher die wichtigste Erkenntnis aus dem Frankfurter Lauf. "Jetzt will ich weiter machen und an mir arbeiten", blickte Harland schon nach vorn - auch wenn er sich mehr erhofft hatte.

Den Hessenmeister-Titel sicherte sich einmal mehr Hakim Ouahioune (SF Blau-Gelb Marburg, 2:30:11). Bester Meisterschafts-Nordhesse war Oliver Holetz (TSV Obervorschütz) als 15. (Gesamt 125., 2:43:32). Kurz hinter Jörn Harland kam PSV-Rückkehrer Mathias "Matze" Rüdiger in 2:52:56 an (HM 36., Geamt 235.).

Einen Hessen-Titel holten die Grün-Weißen überrraschend auch: Gabi Schröder gewann in 3:48:32 die Altersklasse W 55. Sie trainiert seit einiger Zeit im Marathon- Stützpunkt Kassel (der mit 40 Personen vor Ort war) bei Friedrich Iffert und hat seitdem einen großen Leistungs- Sprung gemacht.

Weitere PSV-Meisterschafts- Platzierungen: Bernd Wolff (86. / 17. M 35, 3:12:13), Dr. Thomas Reidick (fungierte als Brems- und Zugläufer, 87./ 20. M45, 3:12:54), Berhard Nehrdich (29. AK 45 /118., 3:25:12), Winfried Pietzko (16. M 45, 120., 3:26:30), Daniel Ghebreselasie (33. M 45, 131, 3:29:54), Thomas Lang (40. M 45, 182., 3:59:07), Friedrich Iffert (4. M 65, 194., 4:09:45), Martha Rosenhahn (14. M 40, 54, 4:11:44).

 
 
Foto: Jörn Harland. (Foto: Illigmann)
 
 
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