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Im Mittelpunkt der Jahrestagung
der deutschen Laufveranstalter
German Road Races (GRR) standen
im türkischen Feriendomizil
Antalya die Zukunftsorientierung
mit neuen Dienstleistungen für
die Laufteilnehmer, die Präsentation
von Chronotrack als ein modernes
Zeitnahme- System und ein verbessertes
medizinisches Vorsorgesystem.
Zugleich wurden bei der zweitägigen
Arbeitstagung mit Corinna Harrer
(Regensburg) und Simon Dörflinger
(Breisgau) die GRR-Nachwuchs-Förderpreisräger
2009 bekannt gegeben, der GRRTrainerpreis
geht an den Langstreckentrainer
Kurt Ring. "Die Arbeitstagung
hat für die Veranstalter
sicherlich zahlreiche zukunftsweisende
Impulse gebracht" zog GRR-Sprecher
Horst Milde (Berlin)ein erstes
Fazit.
Presseinformation
der GRR:
Deutsche Straßenlaufveranstalter
diskutieren Zukunftsorientierung
GRR-Jahrestagung in Antalya
- GRR stellen neue Dienstleistungen
und Entwicklungen auf dem Zeitnahme-Sektor
vor - Nachwuchs-Förderpreise
an Corinna Harrer und Simon
Dörflinger - Trainerpreis
für Kurt Ring
Im Mittelpunkt
der Jahrestagung der deutschen
Laufveranstalter German Road
Races (GRR) standen im türkischen
Feriendomizil Antalya die Zukunftsorientierung
mit neuen Dienstleistungen für
die Laufteilnehmer, die Präsentation
von Chronotrack als ein modernes
Zeitnahme-System und ein verbessertes
medizinisches Vorsorgesystem.
Zugleich wurden bei der zweitägigen
Arbeitstagung im mondänen
Hotel Delphin Palace im Stadtteil
Lara mit Corinna Harrer (Regensburg)
und Simon Dörflinger (Breisgau)
die GRR-Nachwuchs- Förderpreisträger
2009 bekannt gegeben, der GRR-Trainerpreis
geht an den über viele
Jahre hinweg erfolgreichen Regensburger
Mittel- und Langstreckentrainer
Kurt Ring.
"Die Arbeitstagung hat
für die Veranstalter sicherlich
zahlreiche zukunftsweisende
Impulse gebracht" zog GRR-Sprecher
Horst Milde (Berlin) am Ende
der zweitägigen Jahrestagung
an der türkischen Mittelmeerküste
ein erstes Fazit. "Es reicht
allerdings nicht, auf die hohen
Qualitätsstandards bei
unseren Mitglieds-Veranstaltern
zu verweisen, sondern wir müssen
zukunftsorientiert arbeiten
und den über 250.000 Läufern
bei unseren Veranstaltungen
ein Höchstmaß an
Dienstleistungen bieten".
Mit "Chronotrack"
wurde dabei ein neues Zeitnahme-System
vorgestellt, das mit großem
Erfolg bereits auf dem US-amerikanischen
Markt, darunter auch beim New
York City- Marathon, eingesetzt
werden konnte und mittelfristig
den derzeit bestens eingeführten
ChampionChip® ablösen
dürfte. Es handelt sich
dabei um einen Passiv-Transponder,
der auf der UHF-Technologie
basiert und als "Einmal-Chip"
entweder an der Startnummer
befestigt ist oder in der Schnürung
des Laufschuhs getragen werden
kann und in der Logistik bereits
weltweit millionenfach eingesetzt
wird.
Nach Aussagen von Heinfried
Maschmeyer, der in den neunziger
Jahre bereits das ChampionChip-System
mitentwickelt hat und nun für
den deutschsprachigen Raum zuständig
ist, ist dieses neue Zeitnahme-System
überaus Veranstalter-freundlich
und nicht nur für den Laufsport
geeignet, sondern wird auch
künftig bei Triathlon-,
Mountainbike-, Inline-Wettbewerben
und auch im Skilanglauf eingesetzt
werden.
Ein deutlich verbessertes Dienstleistungsangebot
soll es nach Jens Kogelheide
von APP Solutions Media Company
für Veranstalter geben.
Mobiltelefone können künftig,
so die Präsentation des
Kommunikationsprogrammierers,
mit den entsprechenden Applikationen
aktuelle Daten überall
dort Läufern und Veranstaltern
übermitteln, wo PCs und
Laptops wenig praktikabel sind.
Zunächst sollen diese Dienstleistungen
den GRR-Mitgliedern angeboten
werden können, damit die
Läuferklientel bevorzugt
mit aktuellem Material (die
Palette kann dabei von Terminen,
Zielzeiten bis hin zu erwartenden
Temperaturen und aufgehobene
Straßensperrungen reichen)
bedient werden kann.
Ein weiteres Schwerpunkthema
bildeten die steuerlichen Aspekte
bei Laufveranstaltungen. Der
Berliner Steuerberater Michael
Semrad spannte dabei den Bogen
von der Versteuerung der Meldegebühren
über Sponsoring und Helferentgelte
bis hin zu den ausgelobten Prämien
und Spesen der Spitzenläufer.
In zwei Workshops wurden die
Probleme und Risiken bei der
Verpflichtung von Spitzenläufern
bei Straßenlauf-Veranstaltungen
wie auch die Bedeutung von Ergänzungs-Wettbewerben
bei Marathon-Veranstaltungen
zum Teil stark kontrovers diskutiert.
Mit der Einführung von
GRR-Meisterschaften wird sich
eine Arbeitsgruppe bis zur Jahrestagung
2010 in Lindau/ Bodensee beschäftigen
und ggf. einen Vorschlag den
Delegierten zur Beschlussfassung
vorlegen.
Die GRR-Sprecher verwiesen bei
den Rechenschaftsberichten unter
anderem auf das große
Interesse, das die Medizin-Symposien
in Münster und Paderborn
hervorriefen. Eine deutlich
verbesserte Auswertung von Verunfallten
bei Marathonläufen soll
in Zusammenarbeit mit den Sanitätsdienstleistern
erstellt werden, um für
die Notfallsituation noch besser
gerüstet zu sein. Vorgestellt
wurde dabei auch ein Medical
pass-Layout für die Startnummer.
Nach wie vor steigenden Zuspruch
genießt die Website www.germanroadraces.de,
die kontinuierliche Erweiterungen
erfährt und zu den attraktivsten
und informativsten Internet-Auftritten
der Laufszene gilt. Im Februar
2010 wird in Zusammenarbeit
mit "aktiv laufen"
das GRR-Magazin "Road Races"
erscheinen, bereits im Verteilungsprozess
sind die Termin-Flyer der GRR.
Die GRR-Nachwuchs-Preise 2009
werden an Corinna Harrer (LG
Telis Finanz Regensburg) und
Simon Dörflinger (LC Rothaus
Breisgau) verliehen. Corinna
Harrer wurde U 23-EMZweite über
800 m und deutsche Jugendmeisterin
über 800 m und im Crosslaufen
und kann dabei eine beeindruckende
Leistungspalette vorlegen, die
von 400 m bis zur 10 km-Distanz
reicht. Simon Dörflinger
ist der deutsche Jugendmeister
über 3000 m und im 2000
m- Hindernislauf. Die Wahl zum
Trainer des Jahres fiel auf
den Regensburger Mittel- und
Langstreckentrainer Kurt Ring,
der nicht nur aktuelle Leistungsträger
wie Philipp Pflieger, Susi Lutz
und Corinna Harrer betreut,
sondern auch mit Regensburger
Teams bereits viele Mannschaftstitel
im Cross, auf der Straße
und beim Berglauf gewinnen konnte.
Wilfried Raatz
GRR-Pressesprecher
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