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Das war noch mal ein Coup
in letzter Minute: Wenige Stunden
vor dem Start des 4. E.ON Mitte
Kassel Marathon konnte mit Ecler
Loywapet auch die Siegerin des
Vorjahres verpflichtet werden.
Damit sind neben dem Sieger
2009, Josef Biwott, und dem
Sieger 2008, Pharis Kimani nun
drei Gewinner der letzten beiden
Jahre am Start.
Wir haben in diesem Jahr
ein Top-Feld, freut sich
Organisationsleiter Winfried
Aufenanger, der im Gegensatz
zu anderen Veranstaltern weiterhin
auf Läuferinnen und Läufer
aus Afrika setzt. Mit
Josef Biwott und Pharis Kimani
haben wir zwei Läufer dabei,
die in Kassel schon überzeugt
haben. Man darf gespannt sein,
wie sie sich auf der neuen Ein-Runden-Strecke
schlagen werden, so Aufenanger.
Doch das Sieger-Duell
wird kein Alleingang des Duos.
Denn mit dem des Linz-Marathons
2006, Benjamin Itok, wartet
starke Konkurrenz auf die beiden
Titelträger. Auch in Köln
hat Itok schon mit einem zweiten
und dritten Platz beeindruckt.
Mit dem Sieger des Münster-Marathon
2009, Richard Ngolepus, ist
ein weiterer Podiums-Kandidat
am Start. Patrick Muriuki ist
den Kasselern ebenfalls bestens
bekannt. Muriuki wurde im Vorjahr
mit 2:13:43 beim E.ON Mitte
Kassel Marathon Zweiter und
lag in Karlsruhe vor Kimani.
Mit Daniel Chebii (Kenia), dem
Zweiten des diesjährigen
Paderborner Osterlaufs über
10 km, hat Aufenanger einen
exzellenten Tempomacher engagiert,
dazu gesellt sich als zweiter
Pacemaker Wilson Kamau (Kenia).
Weitere Läufer aus Kenia
und Eritrea werden um die Plätze
laufen, auch der Vorjahresfünfte
Maksym Skrypnyk aus der Ukraine
rechnet sich eine Chance aus,
vorne mitzumischen.
Lokalmatador Marco Schwab (PSV
Grün-Weiß Kassel),
Hessischer Vizemeister Marathon,
hat sich eine Zeit von 2:30
Stunden vorgenommen, die ihm
ebenso eine Prämie bescheren
würde wie für die
8:30 Stunden, die die Wolfhager
Brüder Carsten, Michael
und Jens Leck gemeinsam erreichen
möchten. Der Zweite des
letztjährigen Halbmarathons,
Holger Aselmayer, tritt in diesem
Jahr im Marathon an und hofft
ebenso wie Fred Schmalz (PSV
Grün-Weiß Kassel)
auf eine gute Zeit.
Bei den Frauen kommt es ebenfalls
zum Wettkampf zwischen den beiden
Besten des Vorjahres aus Kenia.
2009-Siegerin Ecler Loywapet
trifft auf Prisca Kiprono, Zweite
2009. Loywapet gewann nach Kassel
auch den Münster-Marathon.
Stark einzuschätzen ist
auch Elizabeth Kurkor (Kenia),
die Siegerin des Nizza-Marathons
2006. Ein Wiedersehen gibt es
mit der Siegerin des Kasseler
Citylaufs 2008, Masila Nduge
(Kenia).
Mit Silvia Krull (LG Lage/Detmold),
zweifache Siegerin des Mittelrhein-Marathons
(2007 und 2008), Siegerin des
Essen-Marathons und Halbmarathon-Siegerin
in Karlsruhe 2009, ist ebenfalls
zu rechnen.
Große Vorfreude auf die
Premiere vor dem heimischem
Publikum herrscht bei Silke
Optekamp. Die 31-Jährige
Mönchengladbacherin, die
seit Jahresbeginn für den
PSV Grün-Weiß Kassel
startet, hat sich einiges vorgenommen
für Kassel. Die Sechste
der Deutschen Halbmarathon-Meisterschaft
und Elfte der Deutschen 10.000
m-Meisterschaft hofft darauf,
ein Wörtchen mitreden zu
können in der Spitzengruppe.
Dafür hat sie sich auch
eine eigene Marschrichtung zurecht
gelegt und bringt als Tempomacher
den Amerikaner Wayne Blas und
ihre grün-weißen
Vereinskameraden Boris Giesen
und Jürgen Austin-Kerl
aus Holland beziehungsweise
vom Niederrhein mit.
Im Halbmarathon könnte
es zum Duell der Lokalmatadore
kommen: Vorjahressieger Thomas
Thyssen (PSV Grün-Weiß
Kassel) gegen den Dritten des
Vorjahres, Felix Kaiser (TSV
Obervorschütz).
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