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"2500 Jahre Marathon"
sind ein einmaliges Ereignis
und Erlebnis, Geschichte, Gegenwart
und Zukunft des Sports zu dokumentieren.
Die Ausstellung des Sportmuseums
Berlin "AIMS Marathon Museum
of Running" ist nach Mainz
auch im Rahmen des E.ON Mitte
Kassel Marathon im Rahmenprogramm
zu sehen. Das Angebot, die Wanderausstellung
zu präsentieren, haben
auch alle German Road Races-Mitglieder
bekommen und einige machen davon
Gebrauch. Winfried Aufenanger
war mit der Erste, der den Vorschlag
von Horst Milde aufgegriffen
hat. "2500 Jahre Marathon
sind eine großartige Gelegenheit,
einmal in die sportliche Geschichte
zu blicken", so Aufenanger,
der die Ausstellung gleich für
den Kasseler Marathon buchte.
"Ich bin sicher, dass diese
Ausstellung ein Highlight im
Programm unseres Marathons sein
wird."
Der
Standort der Ausstellung und
der Zeitraum
in Kürze an dieser Stelle.
"Nenikekamen
- Wir haben gesiegt!"
Im Vorfeld des Novo Nordisk
Gutenberg Mainz Marathon findet
am 7. Mai im Museum für
Antike Schifffahrt in Mainz
der Festakt "2500 Jahre
Marathon" mit geladenen
Gästen statt. Eine Woche
später ist die Ausstellung
dazu auch im Rahmen des Kasseler
Marathons zu sehen.
Der Mainzer Sporthistoriker
Prof. Norbert Müller wird
hierzu den Festvortrag halten.Veranstalter
des Festaktes sind der Deutsche
Leichtathletik-Verband (DLV)
und der Landessportbund Rheinland-Pfalz.
Partner ist der Novo Nordisk
Gutenberg Mainz Marathon. Unter
den eingeladenen Gästen
sind bekannte Marathonis wie
Herbert und Manfred Steffny,
Katrin Dörre-Heinig, Waldemar
Cierpinski, Konrad Dobler, Kassels
Lauflegende Ralf Salzmann, Carsten
Eich, Claudia Dreher, die derzeit
beste Marathonläuferin
der Welt, Irina Mikitenko, Susanne
Hahn, Martin Beckmann und Falk
Cierpinski. Auch viele Marathon-Trainer
wie der ehemalige Marathon-Bundestrainer
und E.ON Mitte Kassel Marathon-Veranstalter
Winfried Aufenanger sind angefragt.
"Das Museum für antike
Schifffahrt ist eine ideale
Location' für den
Festakt 2500 Jahre Marathon'.
"Schiffe waren von je her
auch Überbringer von Nachrichten,
ebenso wie der Bote, der die
Siegesnachricht von Marathon
nach Athen trug. Beiden haftet
der Mythos des unglaublichen
Abenteuers mit unsicherem Ausgang,
erreicht das Schiff/der Bote
das Ziel, an", sagte Dr.
Matthias Reick, Vizepräsident
Wettkampf-, Breiten- und Freizeitsport
im DLV. "Auch in der heutigen
Zeit wird der Marathonlauf weiterhin
als Bote' genutzt. Die
weltweite mediale Verbreitung
unglaublicher Leistungen' bei
den Schnellsten trägt einerseits
zur Faszination Marathon bei.
Im Breitensport ist andererseits
für viele der Sieg
über das Unmögliche'
mit dem Erreichen der Ziellinie
individuell erreicht, andere
nutzen den direkten Leistungsvergleich
innerhalb der Altersklassen
zu einer imposanten Demonstration
ihrer Leistungsfähigkeit
in unserer modernen Leistungsgesellschaft
und als Ausgleich zu körperlich
weniger fordernden beruflichen
Belastungen. Damit hat der Marathon
die Transformation aus der Antike
in unsere moderne Leistungsgesellschaft
geschafft."
Ferner wird an diesem Abend
die Wanderausstellung "2500
Jahre Marathon" des Sportmuseums
Berlin "AIMS Marathon Museum
of Running" eröffnet,
die am 8. und 9. Mai in der
Rheingoldhalle zu sehen ist.
Mythos
Marathon
Die Idee der Marathonläufe
der Neuzeit geht auf jenen Boten
zurück, der 490 v. Chr.
die Nachricht des Sieges der
Griechen über die Perser
von Marathon nach Athen brachte.
201 0 wird daher das allergrößte
Jubiläum gefeiert, das
im Sport existiert: 2500 Jahre
Mythos Marathon! Plutarch überliefert
in seiner "Moralia"
einen Bericht, nach dem ein
Läufer in Bewaffnung nach
Athen gelaufen sein soll. "Freut
Euch, wir haben gesiegt!"
waren seine letzten Worte, bevor
er starb. Diese Erzählung,
ob wahr oder nicht, ist die
Geburtsstunde des Marathonsports
und die Grundlage für den
bis heute leuchtenden Mythos.
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