Mini-Marathon

Der Mini-Marathon im Rahmen des  Kassel Marathon ist für viele das Highlight der Veranstaltung. Eine Wahnsinns-Stimmung, wenn die 4.000 bis 5.000 Kids am Samstagnachmittag in das Auestadion einlaufen, gefeiert von ihren Fans, ihrer Familie und ihren Freunden. Das ist Gänsehaut pur und die Begeisterung der jungen Athleten kennt keine Grenzen.

Der Mini-Marathon ist inzwischen der zahlenmäßig größte Wettbewerb im Rahmen des gesamten Kassel Marathon. Auf die Entwicklung ist man stolz, denn damit zählt der Mini-Marathon im deutschlandweiten Vergleich zu den ganz Großen, nur ganz wenige Veranstalter können mehr Starter im Schülerbereich aufweisen. 

Starter aus über 100 Schulen in Kassel und in der Region nehmen regelmäßig am Mini-Marathon teil. Von einer Handvoll Läufer bis hin zu weit über 100 - je nach Schule ist die Beteiligung sehr unterschiedlich. Das Engagement von Lehrern, Fördervereinen oder Eltern ist über die Jahre immer größer geworden. Viele von ihnen sind mit Leib und Seele dabei, in den Schulen gibt es eigene Vorbereitungs- und Trainingsgruppen, die Kids fiebern das ganze Jahr auf das Ereignis hin.
5235 gemeldete Mini-Marathonis sorgten 2015 für einen Rekord, zuletzt waren es etwas weniger. Angefangen mit 300 Teilnehmern wurde die Zahl seit dem ersten Mal kontinuierlich gesteigert. Der Run auf die Startplätze hat den Mini-Marathon längst zum Maxi-Event am Tag vor dem eigentlichen Marathon werden lassen.

Info Mini-Marathon 2022

Der nächste reguläre Mini-Marathon im Rahmen des Kassel Marathon findet am 01. Oktober 2022 um 15.45 Uhr statt.

Die Strecke geht über 4,219 km und ist ausschließlich den Schüler/innen (ab Jahrgang 2013) und Jugendlichen (bis Jahrgang 2003) vorbehalten. Für die Schüler erfolgt eine Jahrgangswertung und eine Zehner-Mannschaftswertung. Folgende Jahrgänge können Mannschaften bilden: 2013/2012/2011 - 10/09 - 08/07 - 06/05 - 04/03.


Werden auch Sie Pate für den Mini-Marathon!

Dass bislang immer so viele Mini-Marathonis dabei sein können, ist auch vor allem ein Verdienst der zahlreichen Paten. Denn es gelang immer wieder, den Schülerinnen und Schülern durch die Unterstützung der Paten den Start kostenfrei zu ermöglichen. Die Paten übernehmen die Organisationsgebühr und sorgen so dafür, dass der Mini-Marathon zu einem überwältigenden Erfolg wird. Um den jungen Läuferinnen und Läufern den Start zu ermöglichen, sucht der Kassel Marathon  Paten für die Übernahme der Organisationsgebühr. Dank der Zusagen von Sponsoren und Paten waren auch beim letzten Kassel Marathon nahezu alle Mini-Marathon-Startplätze frei vergeben. Unser Partner GASCADE unterstützte den Mini-Marathon zum Beispiel mit 1.100 freien Starts.

„Wir hoffen, auch in 2022 unser Ziel erfüllen zu können“, erläutert Marathon-Veranstalter Michael Aufenanger, „dafür benötigen wir noch viele Paten, die Interesse haben, vor allem die Schülerinnen und Schüler aus sozial schwachem Umfeld, die das Geld für den Start nicht aufbringen können, zu unterstützen.“
Gleichzeitig sollten interessierte Schulen aber auch im eigenen Umfeld nach Paten und Unterstützern fragen.
Dabei können ganze Schulen, Klassen oder auch eine bestimmte Anzahl von Kindern unterstützt werden. 

Wer Pate werden möchte, erhält Informationen dazu unter 0561 / 933 1666 oder unter 
info@kassel-marathon.de

 

Diese Paten unterstützen den Mini-Marathon 2022

Wir bedanken uns bei allen Paten, die es wieder möglich machen, den Schülerinnen und Schülern einen Freistart beim Kassel Marathon 2022 zu ermöglichen. Damit sorgen Sie dafür, dass der Mini-Marathon wieder ein  großartiges Ereignis wird und die Kinder und Jugendlichen einen unvergesslichen Tag haben werden (Stand 30.11.2021):

GASCADE, AS Event GmbH

Archiv Mini-Marathon 2019

GASCADE stellt ein Viertel der freien Startplätze 

Die Kids der Offenen Schule Waldau freuen sich mit Lehrer Tobias Schmidt und Uta Kull (Unternehmenskommunikation GASCADE) über freie Startplätze und Laufshirts von GASCADE.
Foto: Michael Bald

Der Kasseler Ferngasnetzbetreiber GASCADE zählt zu den großen Paten für den Mini-Marathon im Rahmen des EAM Kassel Marathons. Das Unternehmen bietet ein gutes Beispiel, wie man Kids mit einem Start fördern kann. Wir sprachen mit Uta Kull von der GASCADE-Unternehmenskommunikation.

Wie sieht das Engagement von GASCADE für den Mini-Marathon aus?

Uta Kull: „Wir unterstützen jetzt im fünften Jahr in Folge das Event. Mit unserer Hilfe bekommen 1100 Kinder die Chance, beim Mini-Marathon zu starten. Zahlreiche von ihnen kommen aus Elternhäusern, die sich die Startgebühr nicht leisten können. Hier unter die Arme zu greifen, mitzuhelfen, das tun wir gerne.

Gibt es Schulen oder Kinder, die Sie besonders unterstützen?
„Die Startplätze kommen mehreren Schulen zugute. GASCADE fördert aber besonders Schüler von vier Schulen in Kassel und Homberg/Efze: darunter die Valentin-Traudt-Schule, die Offene Schule Waldau, die Alexander-Schmorell-Schule sowie die Anne-Frank-Schule in Homnberg/Efze. Diese Kinder sind unsere Patenkinder und erhalten zusätzlich ein kleines Laufpaket.“

Was genau ist da dabei?
„Unser Laufpaket stattet die Kinder für den Mini-Marathon und das Training dafür aus. Im Paket sind ein GASCADE-Lauf-Shirt, ein Turnbeutel und eine Trinkflasche. So können die Kids gleich loslegen.“

Was macht den Mini-Marathon für Sie aus?
„Für uns steht die Freude der Kinder beim Mitlaufen ganz oben. Die Lehrer erzählen uns immer wieder, wie viel die Schüler von dem Erlebnis mitnehmen. Da ist das Ziel, in das die Kinder vor vollem Publikum im Auestadion einlaufen und bejubelt werden. Aber auch schon das Training bis zum großen Tag gibt ihnen viel. Die Kinder erleben, dass sie viel schaffen können, wenn sie mit genug Energie an etwas herangehen. Das gibt ihnen Selbstvertrauen und Mut.“

Seit wann unterstützt GASCADE den Mini-Marathon?
„Wir fördern den Mini-Marathon nun im fünften Jahr, seit 2015. Dieses Jahr sind bereits fast 5.000 Kinder beim Mini-Marathon angemeldet. 1100 davon sponserten wir – das heißt knapp ein Viertel der Nachwuchsläufer startet mit der Unterstützung von GASCADE.“

Was verbindet GASCADE mit dem Mini-Marathon?
„GASCADE ist ein Pipeline-Betreiber mit Sitz in Kassel. Durch unser Leitungsnetz, das gut 2400 Kilometer lang ist, fließt Gas - oder anders gesagt, Energie. Energie wollen wir auch den Kindern schenken. In Form eines tollen Erlebnisses, an das sie sich lange erinnern und das sie motiviert.“

Schon bestens ausgestattet für den Start: Die Mini-Marathon-Teilnehmer der Valentin-Traudt-Schule mit (links) Uta Kull und Thorsten Röder von GASCADE, Schulleiter Tobias Kröck (rechts) und Sportlehrer Stefan Gießler. Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 3 bis 8 machen für die VTS beim Mini-Marathon  mit. Trainiert wir mit Stefan Gießler in einer Lauf-AG.
(Foto: mikü)


EAM übernimmt Patenschaft für zwei Schulen

Insgesamt 120 "Minis" aus zwei Schulen werden von Titelsponsor  EAM unterstützt. Gefördert weren in diesem Jahr die Grundschule Helsa-Eschenstruth und die Elisabeth Selbert-Schule in Zierenberg. "Als regionales Unternehmen ist es der EAM eine Herzensangelegenheit, die Patenschaft für die Eschenwaldschule zu übernehmen", betonten Karl-Heinz Spengler, Vertreterleiter der Netzregion Hessisch-Lichtenau bei EAM, und Sponsoring-Beauftragte Nicole Sprenger bei den symbolischen Übergaben und brachten als Ansporn für die jungen Talente für alle Caps mit.

 

Seit 2014 starten die Schüler der Eschenwaldschule regelmäßig beim Mini-Marathon. "Die Kinder sind immer ganz begeistert und haben ganz große Lust mitzumachen", berichtet Lehrer Philip Bachmann, "von den älteren Schülern oder von Geschwistern hören sie immer, wie toll der Einlauf ins Auestadion ist." Das macht ihnen schon große Vorfreude auf das Erlebnis. Und als kleine Schule ist man stolz darauf, dass man jedes Jahr wieder  neue Schüler motivieren kann. Ergänzend zum Engagement von EAM stiftet die Fachpraxis Ouch für Orthopädie und Unfallchirurgie noch Laufshirts für die Grundschüler.
(Foto: Michael Bald)

Schon seit vielen Jahren starten die Schüler der Elisabeth Selbert-Schule in Zierenberg regelmäßig beim Mini-Marathon. "Wir sind immer mit sehr vielen Kindern vor allem aus der 5., 6. und 7. Klasse am Start", berichtet Lehrer Jürgen Haschen, "in diesem Jahr sind es wieder etwa 100." Geprobt für den Mini-Marathon wird im Sportunterricht, unter anderem mit der Abnahme des Sportabzeichens. Nicht nur die Schüler sind immer begeistert bei der Sache, das Lehrerkollegium geht selbst mit gutem sportlichen Vorbild voran. Es stellt beim EAM Kassel Marathon eine Lehrer-Staffel, Schulleiter Lars Grenzemann läuft den Halbmarathon und Sportlehrer Jürgen Haschen, der bereits über 200 Marathon absolviert hat und zum erlesenen "Club der 100" gehört, wie immer in Kassel den Marathon.

(Foto: mikü)
 


ZPH KINDER EINER DER GRÖSSTEN PATEN

Zu den größten Paten zählt auch der Förderverein Zahnärzte und Patienten helfen Kindern in Not (zphKinder e.V.). Zum vierten  Mal unterstützt zphKinder e.V. um die Vorsitzende Birgit Bode (links) und Vorstand Barbara Mühlstädt den Mini-Marathon und hat insgesamt bereits 11.500 Euro als Unterstützung zur Verfügung gestellt, in diesem Jahr 2.500 Euro. 

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(Foto: Michael Bald)


Schule Königstor Fit für den Mini-Marathon

Die Schülerinnen und Schüler der Schule Königstor freuen sich riesig auf den Mini-Marathon. Etwas 20 Kinder der Jahrgänge 3 und 4 sind auch in diesem Jahr wieder am Start. Vorbereitet werden sie mit einem Mini-Marathon-Projekt. "Wir trainieren immer auf einer Runde am Motzberg", erklärt Schulleiter Marc Rosch, in der nordhessischen Sportszene als ehemaliger Spieler des KSV Hessen Kassel bestens bekannt, "für die Kinder ist es immer ein großes Erlebnis, mit tausenden anderen ins Auestadion zu laufen." 
Als Pate für die Königstor-Minis ist in diesem Jahr erstmals die Tanzschule Meyerrose aus Kassel im Boot. Ingo und Steffi Meyerrose finden den Mini-Marathon eine tolle Sache, ihr ältester Sohn ist schon mehrmals mitgelaufen und der Jüngste freut sich jetzt auf seinen ersten Start. "Wir unterstützen das sehr gerne", so Ingo Meyerrose, "denn ist es ist immer gut, wenn sich Kinder bewegen." Ingo Meyerrose geht übrigens mit gutem Beispiel voran. 2017 hat er erstmals am Halbmarathon in Kassel teilgenommen, inzwischen steht in Berlin Ende September schon sein dritter Marathon an. "Da würde ich gerne 3:10 Stunden", sagt er, für einen, der noch nicht so lange läuft, eine sehr ambitionierte Zeit. Aber kein Wunder: seine "Trainer" sind die nordhessischen Laufgranden Thomas Reidick und Ralf Salzmann - und die wissen schließlich, wie sowas geht. 

(Foto: Michael Bald)